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PresseberichteAuslug zur Sorpe

 

 

 

 

Mit 20 Rollstühlen zum

 

Sorpesee

 

 

Menden, 08.08.2011, Simon Albers und Silas Schefers

Menden. „Die Organisation war zwar aufwändig, doch es hat sich gelohnt.“ Das ist das Resümee von Marie-Ellen Krause, Geschäftsführerin der VkM-Einrichtung in Menden zum Ausflug der Einrichtung.

Der Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen fuhr dieses Mal an den Sorpesee. Unter den 44 Bewohnern, die fast vollständig an der Fahrt teilnahmen, befanden sich 20 Rollstuhlfahrer. Sie wurden von 40 Betreuern begleitet. Das war erforderlich, weil viele Teilnehmer intensive Pflege benötigen.

Die eigentliche Bootsfahrt dauerte nur eine Stunde, das Verstauen aller Rollstühle nahm allerdings auch jeweils eine Stunde in Anspruch. „Der Weg war also länger als das Vergnügen“, so Marie-Ellen Krause. Die Reisegruppe hatte mit dem Wetter großes Glück.

Mit dabei war auch die 25-jährige Cathrin Illner. „Es hat alles reibungslos geklappt. Die Mitarbeiter haben sich super geschlagen.“ Auch der 39-jährige Markus Fusch war zufrieden: „Wir mussten sehr früh aufstehen, aber dafür war die Fahrt sehr bequem.“

 

 

Diese Fahrt war die erste mit allen Bewohnern gemeinsam. In kleinen Gruppen, die jeweils aus acht bis zehn Teilnehmern bestehen, macht der Verein öfter Unternehmungen. Nächste Woche geht es für eine dieser Gruppen nach Hamburg in das Musical „Tarzan“; die Vorfreude ist bereits groß.

Wichtig ist es den Betreuern, dass die Betreuten auch Unternehmungen ohne Eltern und Geschwister machen – diese waren jedoch beim Sommerfest nach der Fahrt herzlich eingeladen. Zu flotter Musik, Bratwurst und guter Laune wurde gefeiert. Besondere Highlights: Der Zirkus Pusteblume, an dessen Vorstellung auch zehn Bewohner mitwirkten, und der Auftritt eines Heino-Doubles. Marie-Ellen Krause schätzt, dass 150 bis 200 Freunde und Angehörige das Sommerfest besuchten.

 

 

 

 

Westfalenpost 3. November 2010

Neuer Vorstand beim VKM

Menden, 02.11.2010, WP-Redaktion

Menden. Das Ergebnis der Wahl: Marie-Ellen Krause (1. Vorsitzende), Tobias Noll (Stellv. Vorsitzender), Gerhard Havermann (Kassenwart), Werner Pflüger (Schriftführer), Helmut Schäfer und Hermann-Josef Schnell als Beisitzer.

Zuvor hatte es einen sehr positiven Jahres-Rückblick für die Mitglieder gegeben. Marie-Ellen Krause freute sich: „2009 war wieder ein sehr erfolgreiches Jahr für den VKM. Wir konnten für 20 Menschen mit schweren Behinderungen ansprechende, barrierefreie neue Wohnmöglichkeiten schaffen. 24 weitere behinderte Bewohner leben sehr zufrieden im von Standard her vergleichbaren Haus des VKM an der Sollingstraße“.

Hilfe für Familien

Die Vorsitzende betonte weiter, es gehe dem Elternverein nicht nur um stationäres Wohnen: „Unser Familien unterstützender Dienst (FuD) konnte zusätzliche Familien in der Betreuung der Angehörigen mit Behinderungen entlasten. Mit der neuen Ferienbetreuung für Schulkinder mit Behinderungen konnten wir besonders bei berufstätigen Eltern eine wichtige Betreuungslücke schließen.“

Dem Kassenbericht war zu entnehmen, dass das Geschäftsjahr 2009 für den VKM sehr erfolgreich verlaufen ist. Kassenwart Gerhard Havermann hob hervor: „Die Baumaßnahme „Villa Dominik“ wurde entsprechend dem vorgesehenen Zeitplan fertig gestellt, im Großen und Ganzen konnten wir beim Bau im Kostenrahmen bleiben. Trotz der Investitionen konnte der Verein ein gutes finanzielles Jahresergebnis erzielen. Unsere Mitglieder, Mitarbeiter und die betreuten Menschen können sorgenfrei in die Zukunft des Vereins sehen.“

Die 40 anwesenden Mitglieder fassten dann den Beschluss, den Sitz des Vereins endgültig nach Menden zu verlegen, weil hier der Mittelpunkt der Aktivitäten angesiedelt sei. Marie-Ellen Krause dazu: „Dennoch sind wir als Ortsverein des Bundesverbands für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (BVKM) regional für den gesamten nördlichen Märkischen Kreis zuständig und haben Mitgliedsfamilien in acht Städten des Märkischen Kreises und in den angrenzenden Kreisen.“ Marie-Ellen Krause wurde vor kurzem erneut in den Vorstand der Bundesorganisation gewählt.

Der VKM besteht seit 40 Jahren als Eltern-Selbsthilfeorganisation im Märkischen Kreis. Vor fünf Jahren, am 1. November 2005, wurde die erste Wohneinrichtung an der Sollingstraße eingeweiht. In der kommenden Woche werden bei einem kleinen Fest die Bewohner und Bewohnerinnen sowie die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eine Ehrung erhalten, die seit Beginn in dem Haus wohnen oder dort arbeiten.

 

 

 

 

40 Jahre VKM - Die Geburtstagsfeier

 

 

Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte : Bunte Feier zum 40-jährigen Bestehen

Menden, 27.06.2010, Michael Koch

40 Jahre Verein für Körper und mehrfachbehinderte Menschen.

40 Jahre Verein für Körper und mehrfachbehinderte Menschen.

Menden.
Dudelsackklänge, Spiele und eine „Verrückte Modenschau“: Mit einem bunten Fest feierte der Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen am Samstag in der Villa Dominik am Hönnenwerth sein 40-jähriges Bestehen.

Mit einer Eröffnung in dieser Art hatte keiner gerechnet. Beherzt ergriff Markus Fusch, von Beginn an Bewohner des Wohnhauses Sollingstraße, am Ende der Reden das Wort und erklärte in Manier des Staatsoberhauptes das Fest für eröffnet. Ein Riesenapplaus war ihm sicher. Genauso wie bei Cathrin Illner, der Vorsitzenden des Heimbeirats, die in im Namen der Bewohner sagte:: „Wir fühlen uns hier pudelwohl.”

Diet 1st Sauerland Pipes and Drums sorgten für Stimmung.  

Diet 1st Sauerland Pipes and Drums sorgten für Stimmung. Foto: WP

Es war der Auftakt für ein buntes Fest mit Dudelsackklängen von den „1st Sauerland Pipes and Drums“, Tanz der Wild-Sparks-Cheerleader, Magie und Zauberei. Höhepunkt der Feier rund um die Villa Dominik war die „verrückte Modenschau” der Bewohnerinnen und Bewohnern der Villa Dominik, die für viele Lacher sorgte.

Nachdenkliche Töne

Die Feier war kurzweilig, zu Beginn gab es in den aber auch durchaus nachdenkliche Töne. Der eigens aus Flensburg angereiste Vorsitzende des Bundesverbands für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (BVKM), Aribert Reimann, erinnerte daran, dass die Nachwirkungen der Nazi-Ideologie noch bis in die Bundesrepublik gereicht hätten So sei es für Eltern keineswegs normal gewesen, mit ihre behinderten Kindern in der Öffentlichkeit zu gehen. Vor etwa 50 Jahren hätten sich dann die ersten Eltern zusammengetan, um für die Interessen ihrer Kinder einzutreten und auch öffentlich zu ihnen zu stehe. Einige Jahre später sei diese Bewegung aus den Großstädten auch bis ins ländliche Sauerland gegangen. Heute sei der Mendener Verband ein sehr aktiver, lobte Reimann: „Auf die Vereine kommen immer mehr sozialpolitische Aufgaben zu. Aber bei ihnen in Menden weiß ich sie in besten Händen.“

Bewegend die Worte von Marie-Ellen Krause, der amtierenden Vorsitzenden des Vereins für körper- und mehrfachbehinderte Menschen. Sie erinnerte daran, wie sie selbst im Jahr 1984 ein schwer behindertes Kind zur Welt gebracht hatte - den inzwischen verstorbenen Dominik, der der Namensgeber des Wohnhauses am Hönnenwerth ist: „Bis dahin kannte ich keine Menschen mit Behinderung.“ Dann habe sie aber schnell erfahren müssen, wie allein Eltern in der Situation sind: Zum einen, weil Freunde und Bekannte wegblieben. Zum anderen, weil es einen Kampf mit der Bürokratie gibt.

Halt und Hilfe

Im 1970 - damals noch unter anderem Namen - gegründeten Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen fand sie Hilfe und Halt bei anderen Betroffenen. „Wir Eltern wollen nichts anderes als ein lebenswertes Leben für unsere Kinder - so wie alle anderen Eltern auch.” Eine gute Basis war damals schon durch die Arbeit der Vorgänger in ganz Deutschland gelegt worden: Die Kindergarten- und Schulversorgung für die Kinder hatte große Fortschritte gemacht.

Die "Verrückte Modenschau"  - hier Markus Fusch - sorgte für Lacher. Foto: Astrid Schnell  

Die "Verrückte Modenschau" - hier Markus Fusch - sorgte für Lacher. Foto: Astrid Schnell Foto: WP

Die Frage, die sich aufdrängte, habe, so Marie Ellen Krause: „Was wird aus unseren Kinder, wenn sie älter werden?“ Der Verein, der sich vorher eher zu einer ruhigen Selbsthilfegruppe gewandelt hatte, nahm nun eine neue Richtung auf: Ziel war, ein Wohnhaus für die behinderten Menschen zu schaffen. „Am Anfang sind wir belächelt worden”, erinnert sich Marie-Ellen Krause.

Am Ende konnten aber die Behörden und Institutionen überzeugt werden, und am 1. November konnte das Wohnhaus an der Sollingstraße eröffnet werden. Im vergangenen Jahr kam dann mit der Villa Dominik das zweite Haus hinzu. Inzwischen ist der Verein auch zu einem großen Arbeitgeber geworden, er beschäftigt 60 hauptamtliche Mitarbeiter, die von 20 Ehrenamtlichen unterstützt werden.

Aber immer noch ist der Verein eine Initiative von Eltern mit behinderten Kindern. „Deshalb steckt auch so viel Herzblut drin”, so Marie Ellen Krause.” Bürgermeister Volker Fleige lobte den Verein:: „Ich versichere Ihnen meine uneingeschränkte Bewunderung.” Vincenz-Pastor Bernhard Brackhane hatte gleich zwei schwere Geschenke mit: zwei Holzkreuze - eins für jedes Haus, wie es sich der Verein ausdrücklich erwünscht hatte.

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Einweihung WP 31.10.2009                                       

 

Einweihung
Schmölen-Villa ist jetzt ein Behinderten-Wohnhaus
Menden, 30.10.2009, Michael Koch

Menden. Es ist geschafft: Aus der Schmölen-Villa ist die Villa Dominik geworden. Am Sonntag ziehen die Bewohner in das Wohnhaus für Behinderte am Hönnenwerth ein. Am Freitag war zunächst Feiern angesagt: Die neue Einrichtung des Vereins für körper- und mehrfachbehinderte Menschen wurde eingeweiht.

Launig war seine Ansprache, versehen mit allerlei kleinen Witzen und Spitzen. Doch an einem Punkt merkte man Heribert Krause — dem Vorsitzenden des Vereins, der kurz vorher noch gesagt hatte, dass er als starker Mann natürlich keine Rührung zeigen könne — dann doch an, wie bewegt er war. Und zwar, als er über seinen schwerstbehinderten Sohn Dominik sprach, der vor drei Jahren und zehn Monaten kurz nach der Eröffnung des ersten Wohnheims an der Solingstraße verstorben war.
Verstorbener Sohn fehlt

„Unser Sohn war eine Herausforderung für uns, die toll war. Und es ist schade, dass wir sie plötzlich aufgeben mussten. Wir hätten sie gerne noch weiter gehabt. Er fehlt uns”, sagte Heribert Krause gestern vor mehr als 100 Gästen bei der Einweihungsfeier. Aber Dominik habe ihm und seiner Frau eine Aufgabe mitgegeben, die sie nun erfüllen könnten: Ein weiteres Haus zu schaffen, in dem schwerstbehinderte Menschen leben und sich wohlfühlen können. Und dieses trägt nun den Namen von Dominik.
Alles andere als Luxus

20 Plätze für Behinderte gibt es in dem Behindertenwohnheim — und zwar in nicht-alltäglicher Atmosphäre. Die mehr als 100 Jahre alte Villa ist für die Bedürfnisse der Behinderten umgebaut worden, hat aber ihren historischen Charme nicht verloren. Für Marie-Ellen Krause, 2. Vorsitzende des Vereins, ein wichtiger Punkt: Gerade für die Schwerstbehinderten, die nicht einfach verreisen könnten, sei ein schönes Wohnumfeld alles andere als Luxus.
24-Stunden-Betreuung

Marie-Ellen Krause plädierte eindringlich, dass es trotz aller Bestrebungen im Gesundheitswesen, das Prinzip „ambulant statt stationär” zu verfolgen, immer noch großen Bedarf für Häuser wie die Villa Dominik gebe: „Es gibt Behinderte, die eine 24-Stunden-Betreuung brauchen.” Und erst wenn es ortsnahe Lösungen gebe, seien viele Eltern auch bereit loszulassen und ihre Kinder in solche Wohneinrichtungen ziehen zu lassen.
Loslassen können


In diese Richtung argumentierte auch Aribert Reimann, Vorsitzender des Bundesverbands für körper- und mehrfachbehinderte Menschen, der zur Einweihung extra aus Flensburg angereist war. Reimann ist selbst Vater eines schwerstbehinderten Sohnes. Sehr plastisch sprach er davon, dass es kein einfacher Tag sei, wenn man sein behindertes Kind in ein Wohnheim ziehen lasse: „Aber behinderte Kinder haben das gleiche Recht wie nicht-beeinträchtigte, irgendwann das Elternhaus verlassen zu dürfen.”
Unorthodoxe Mittel

Für Landrat Thomas Gemke ist die Villa Dominik eine Einrichtung, „die Maßstäbe setzt, was für behinderte Menschen getan werden kann.” In das gleiche Horn blies Bürgermeister Volker Fleige: Das neue Haus sei ein Beispiel für Menden und die Gesellschaft allgemein im Umgang mit Behinderten.
Haus für Menschen

Sehr zufrieden war auch Architekt Wolfgang Luig: „Das Haus wird wieder das, als dass es vor 100 Jahren gebaut wurde: Ein Haus für Menschen.” Viele hätten ihn gefragt, wie denn die Zusammenarbeit mit dem als nicht immer einfach geltenden Vereinsvorsitzenden verlaufen sei, wie er denn nun so sei: „Ich kann nur sagen, er ist klasse gewesen. Seine Mittel waren mitunter etwas unorthodox, aber er hat immer das Wohl des Hauses im Blick.”

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Kommentar WP 31.10.2009

Kommentar
Ehrenamtliche Herkulesaufgabe

Wenn über bürgerliches Engagement in Menden geredet wird, dann denkt man sofort an die Leitmecke, an das Engagement der Sportvereine beim Bau der Kunstrasenplätze oder jüngst auch an die Bürgerbewegung für den Bahnhof. Ganz oben auf diese Liste gehört aber auch das Wirken des Vereins für körper- und mehrfachbehinderte Menschen. Zwei Wohnhäuser binnen vier Jahren mit Millionen-Investitionen zu stemmen, das ist eine Herkulesaufgabe, die nur auf wenige ehrenamtliche Schultern verteilt war. Zu Recht ist der Vereinsvorsitzende Heribert Krause gestern bei der Eröffnung als nicht immer einfach und pflegeleicht charakterisiert worden. Wäre er ein geschmeidiger Leisetreter, gäbe es aber wohl auch die beiden Häuser nicht. Gar nicht hoch genug einzuschätzen ist allerdings auch die Rolle seiner Frau Marie-Ellen.
Michael Koch

 

 

Spendenübergabe

Spende an den Verein

Vikar Hendrik Luicke und Thomas Ulferts von der St.-Aloyisus-Gemeinde Oesbern überreichten gestern vor der Villa Dominik den Erlös des Pfarrfests an Heribert Krause, Marie-Ellen Krause und Gerhard Havermann vom Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte (v.l.).

Vor einem Jahr hatte der Verein, der bereits ein Wohnhaus an der Sollingstraße betreibt, mit den Umbauarbeiten begonnen. Und von innen ist das Haus tatsächlich kaum wiederzuerkennen. Die Zimmer sind für die Bedürfnisse der 20 Behinderten, die hier wohnen werden, nach den Plänen von Architekt Wolfgang Luig umgebaut worden. Allerdings ist auch viel Historisches zu sehen. Mehr sogar noch als zuvor, denn einige abgehängte Decken wurde entfernt, so ist im Eingangsbereich jetzt wieder ein Gewölbe sichtbar.

Was auffällt: Kein Zimmer ist wie das andere. Entsprechend dem historischen Zuschnitt sind sie alle unterschiedlich, aber nun für Behindertenbetreuung ausgelegt. Im „Herrenzimmer”, wo früher die Industriellen Zigarren geraucht und Cognac getrunken haben, ist nun Platz für einen Rollstuhlfahrer. Das von außen denkmalgeschützte Haus hat zudem an einer Seite einen großzügigen Balkon erhalten. „Das war ein Kompromiss mit der Denkmalbehörde”, so Vorsitzender Heribert Krause.

Wenig Spenden

Die Finanzierung des Projekts mit einem Investitionsvolumen von etwa 2,5 Millionen Euro ist zwar gesichert, zusätzliche Angebote für die Behinderten müssen aber durch Spenden finanziert werden. Und da stockt der Zufluss derzeit, wie Marie-Ellen Krause berichten muss: „Manche denken offensichtlich, dass es Luxus ist, dass wir hier eine Villa zum Behinderten-Wohnhaus umbauen.” Aber dies sei nicht der Fall. Da es sich bei dem Areal am Hönnewerth um Mischgebiet handele, sei der Umbau günstiger gewesen, als der Kauf eines Grundstücks und der Neubau an anderer Stelle. Zudem sei das besondere Umfeld gut und wichtig für die Schwerstbehinderten: „Sie haben sonst wenig im Leben.”

Oesberner Christen spendabel

Da der Spendenfluss derzeit stockt, war der Verein umso erfreuter, dass die St.- Aloysius-Gemeinde Oesbern gestern 500 Euro überreichte, den Erlös des Pfarrfests. Vikar Henrick Luicke und Thomas Ulferts von der Gemeinde übergaben den Betrag. Einstimmig sei im Pfarrgemeinderat beschlossen worden, das Projekt zu unterstützen.

Noch sind einige Plätze für Rollstuhlfahrer in dem Haus, das Ende des Monats mit vielen Gästen eingeweiht werden wird, frei.

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