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Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V. - VKM
Unser Verein wurde 1970 als „Verein zur Förderung spastisch gelähmter und anderweitig Körperbehinderter Iserlohn e. V.“ von Eltern behinderter Kinder aus dem derzeitigen Kreis Iserlohn gegründet. Ziel des Vereins laut Satzung ist es, die Entwicklung körperlich und mehrfach behinderter Menschen im nördlichen Märkischen Kreis in allen Lebensbereichen zu fördern, ihre Interessen in der Öffentlichkeit zu vertreten und ihnen alle erdenklichen Möglichkeiten zu geben, ihre Lebenschancen wahrzunehmen.
Der Verein ist als gemeinnützig im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.53 (BGBL. I, S. 1592) anerkannt. Der Vorstand arbeitet bis heute rein ehrenamtlich.
Wir sind Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband.
Die Mitglieder des Vereins sind Familien mit behinderten Angehörigen, Kindern sowie jungen und älteren erwachsenen Menschen mit Behinderungen. Bei den Behinderungen handelt es sich überwiegend um schwerste körperliche und geistige Mehrfachbehinderungen. Die Betroffenen sind vielfach hilflos und bei allen Verrichtungen auf Unterstützung angewiesen.
Die Familien kommen überwiegend aus dem nördlichen Märkischen Kreis.
Den Eltern, die den Verein gründeten, ging es in erster Linie um die Förderung ihrer Kinder in Kindergärten und Schulen für behinderte Menschen. In den 70er Jahren war das System noch nicht flächendeckend ausgebaut. Das ist heute - erfreulicherweise - anders.
Inzwischen sind die Kinder vom damals erwachsen, die Eltern sind ebenfalls älter geworden. Viele behinderte Menschen werden aufgrund mangelnder Alternativen von ihren Eltern betreut, "bis es nicht mehr geht". Dies trifft besonders für die schwer- und schwerstbehinderten Menschen zu.
Im Märkischen Kreis gab und gibt es bisher überwiegend Wohnmöglichkeiten für geistig behinderte Menschen, die nicht rollstuhlgerecht sind. Es fehlen ausreichende Wohnmöglichkeiten für schwerer behinderte Menschen. Die vorhandenen Einrichtungen, die für diesen Personenkreis geeignet sind, z. B. in Vollmarstein oder Bethel, haben lange Wartelisten und sind weit entfernt.
Die Vergrößerung der Anzahl der von schweren Behinderungen betroffenen Mitbürger wird u. a. dadurch deutlich, dass der Bereich für schwerstbehinderte Menschen der zuständigen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in Hemer immer weiter ausgebaut werden muss.
Für die schwerstbehinderten Menschen, die meist aufgrund fehlender Alternativen bei ihren Eltern leben, gibt es auch in jungen Jahren oft nur den Weg in ein Altenpflegeheim, wenn die Eltern alters- oder krankheitsbedingt ausfallen.
Der VKM bietet mit verschiedenen Angeboten Menschen mit schwersten Behinderungen und ihren Familien Unterstützung.